Mobility Hubs 6 und 7 Hamburg Oberbillwerder

#Hybride Strukturen

Urban Hub 6 und Urban Hub 7 verbinden Mobilität mit neuen Formen des Arbeitens, Wohnens und Aufenthalts. Die Erdgeschosse sind rund um die Uhr belebt und bündeln Mobilitätsangebote, Handel, Gastronomie und Services. Mit den zu den Plätzen ausgerichteten Kopfbauten werden die Gebäude so zum selbstverständlichen Teil des Quartiers.

Beide Projekte denken Parken als veränderbare Nutzung. Die Parkflächen sind effizient organisiert und können bei sinkendem Autobedarf zurückgebaut und durch andere Nutzungen belegt werden: Das automatisierte Parken im Urban Hub 6 wird als reversibler Stahlbau in ein später auch für Wohnraum nutzbares Skelett aus recyceltem Beton eingestellt. Urban Hub 7 ermöglicht unter Weiternutzung der Parkflächen auch eine sukzessive Umnutzung der stirnseitigen Parkbereiche. Das Tragwerk ist als Holzskelett mit charakteristischen V-Stützen, Spezialträgern für Holz und Holz-Verbund-Flachdecken konzipiert. So werden die Geschosshöhen der Parkebenen sowie der Materialbedarf an Holz deutlich reduziert.

Dachgärten, begrünte Fassaden und Photovoltaik tragen ebenfalls dazu bei, dass die Gebäude mit Parkanteil als Teile des Quartiers verstanden werden. Öffentliche Sport-, Spiel- und Aufenthaltsflächen mit integrierten Verbindungen zu Nachbargebäuden machen die Dächer zu Stadträumen.

Aufgabe: Neubau Mobility Hubs als zentrales Element des städtebaulichen Konzepts von Hamburg Oberbillwerder

Auftraggeber IBA Projektentwicklungsgesellschaft mbH & CO. KG, Hamburg
Wettbewerb 12/2022, 1. Preis (Hub 6) und 2. Preis (Hub 7)
Bauweise Recycelter Stahlskelettbau mit rückbaubarem Stahlbau (Hub 6), Holzskelettbau mit HBV-Flachdecken (Hub 7)

Beratende Tragwerksplaner WTM Engineers

Bilder ©Spengler-Wiescholek ©bloomimages

Mobility Hub 7 – Kopfbau zum Quartiersplatz, dahinter Split-Level-Parken, 2. Preis

Mobility Hub 6 – Quartiersplatzansicht, automatisiertes Parken mit Umnutzungmöglichkeit zu Wohnen, 1. Preis